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African Extracts

Auf African Extracts bin ich nicht zufällig gestoßen. Während meines Aufenthalts in Clanwilliam zeigte mir die Familie Kellerman, meine Gastgeber vor Ort, zum ersten Mal Hautpflegeprodukte mit Rooibos und Cancer Bush. Ich fand das sofort interessant, weil in meinem Kopf gleich zu arbeiten begann, ob und wie so etwas in meinen bisherigen Rooibostee-Shop passen könnte. Die Kellermans empfahlen mir, das House of Rooibos zu besuchen. Dort habe ich African Extracts dann zum ersten Mal bewusst in seiner ganzen Sortimentsbreite wahrgenommen. Spätestens an diesem Punkt wollte ich mehr darüber wissen. Ich nutzte meinen Aufenthalt im Westkap, rief bei African Extracts an und fragte, ob sich so kurzfristig ein Termin vereinbaren ließe. Dass das tatsächlich klappte, hat mich damals selbst überrascht.

Wie ich auf African Extracts aufmerksam wurde

Für mich war das ein wichtiger Moment. Bis dahin war mein Shop in erster Linie aus der Idee heraus entstanden, eine Plattform für Rooibos-Tee zu schaffen. Durch die Begegnungen in Clanwilliam, durch die Familie Kellerman und durch die ersten Berührungen mit Cancer Bush und Rooibos-Hautpflege merkte ich aber, dass sich da etwas erweitert. Mir wurde klar, dass ich nicht nur über Rooibos-Tee sprechen wollte, sondern über eine größere südafrikanische Pflanzenwelt. African Extracts passte genau in diese Entwicklung: Rooibos-bezogen, südafrikanisch und verbunden mit der Möglichkeit, auch dort wieder die Menschen dahinter sichtbar zu machen.

Bild einfügen: Außenansicht des Gebäudes von der Straße aus

Als ich dann bei African Extracts in Kapstadt ankam, hatte ich nicht den Eindruck, einfach nur eine weitere Marke zu besuchen. Für mich war das der Moment, in dem aus einer interessanten Produktidee ein realer Ort wurde: mit Menschen, Räumen und Abläufen, die man nicht aus einem Prospekt kennt, sondern nur, wenn man tatsächlich dort gewesen ist.

Bild einfügen: Rob Tiffin und ich im Büro

Rooibos ist mehr als nur Tee

Bei African Extracts wurde mir deutlicher als zuvor, dass Rooibos eben mehr sein kann als nur ein Tee. Rooibos-Extrakt war mir bis dahin nicht als selbstverständliche, zentrale Zutat in Hautpflege begegnet. Dort hatte ich den Eindruck, dass ganz bewusst auf einen südafrikanischen Pflanzenwirkstoff gesetzt wird, der nicht austauschbar ist, sondern eine eigene kulturelle und traditionelle Verankerung hat. Für mich war das nicht einfach nur noch eine Kosmetiklinie, sondern ein anderer gedanklicher Zugang.

Gerade das hat in mir weitergearbeitet. Mein Blick auf Rooibos wurde breiter. Aus meiner Sicht endet die Geschichte nicht mit der Tasse. In Südafrika geht sie weiter – in andere Produktwelten, in andere Formen der Verarbeitung und in andere Lebensbereiche. African Extracts war für mich ein sehr konkreter Moment dieser Erkenntnis.

Bild einfügen: Handschaufel mit Rooibos-Extrakt über der Tonne

Optionales Bild einfügen: Regal im Werkverkauf mit dem Sortiment

Ein moderner Betrieb mit viel Handarbeit

Was mich bei African Extracts besonders angesprochen hat, war der Gesamteindruck des Betriebs. Ich sah keinen improvisierten kleinen Betrieb, sondern ein modernes, gut organisiertes Unternehmen. Vielleicht sollte das eigentlich selbstverständlich sein. Trotzdem merkt man als Europäer an sich selbst, welche Bilder man unbewusst mit Afrika verbindet. Gerade deshalb war dieser Eindruck für mich wichtig. African Extracts hat mir noch einmal deutlich gemacht, dass man sich von Armut oder bestimmten Klischees kein falsches Gesamtbild machen sollte. Südafrika ist in vielem sehr viel näher an Europa, als man es aus der Distanz vielleicht annimmt.

Gleichzeitig hatte ich nie das Gefühl, in einem unpersönlichen Industrieunternehmen zu stehen. Mein Eindruck war vielmehr: Hier wird strukturiert, durchdacht und sauber gearbeitet – so, wie man es auch aus guten Betrieben in Deutschland kennt, nur mit einem deutlich stärkeren Anteil an Handarbeit. Und genau das ist für mich ebenfalls ein wichtiger Punkt. Denn Handarbeit heißt hier nicht Rückständigkeit, sondern auch, dass Menschen Arbeit haben. Gerade auch Menschen ohne spezielle Ausbildung bekommen dadurch die Möglichkeit, in einem funktionierenden Betrieb ihren Platz zu finden. Das war für mich nicht nur abstrakt denkbar, sondern in den Räumen und Arbeitsabläufen ganz konkret spürbar.

Bild einfügen: Mischraum mit großen Edelstahlbehältern

Bild einfügen: Mitarbeiterin mit 20-Liter-Kanistern im Mischraum

Bild einfügen: Mitarbeiterin befüllt eine Tissue-Öl-Flasche unter dem Auslass

Zu diesem Eindruck passten auch viele Details: das Materiallager mit Fässern und Behältern, die Arbeitsplätze in der Vorbereitung, die Abfüllung, die Etikettierung, das Verpacken und das Versandlager. Alles wirkte auf mich nicht zufällig, sondern gut durchgeplant und in sich stimmig.

Optionales Bild einfügen: Materiallager mit Fässern und Regalen

Wo gearbeitet und auch gelacht wird

Was mir bei meinem Besuch ebenfalls auffiel, war die Atmosphäre. Auf den Bildern sieht man nicht nur konzentrierte Arbeit, sondern auch Gesichter, die nicht verbissen wirken. Es wurde gearbeitet, aber es wurde auch gelacht. Vielleicht hat das auch mit der südafrikanischen Lebensfreude zu tun, die man dort an vielen Stellen spürt. Für mich hat gerade das viel ausgemacht: dass die Menschen nicht wie austauschbare Hände im Prozess wirken, sondern wie Personen, die Teil eines lebendigen Arbeitsalltags sind.

Genau das macht für mich den Unterschied. Ein Betrieb wirkt dann glaubwürdig, wenn man nicht nur Maschinen oder Regale sieht, sondern Menschen, die ihre Arbeit tun und dabei sichtbar mit dem Unternehmen verbunden sind. Bei African Extracts hatte ich genau dieses Gefühl.

Bild einfügen: Mitarbeiterin mit Etikett am Finger

Bild einfügen: Zwei lächelnde Mitarbeiterinnen mit demselben Artikel in der Hand

Optionales Bild einfügen: Marketing-Büro mit Mitarbeitern am Schreibtisch

Warum African Extracts für mich wichtig wurde

Hinzu kam, dass das, was ich im Betrieb wahrnahm, sich für mich auch im Gespräch mit Rob widerspiegelte. Er machte auf mich nicht den Eindruck eines bloßen Markenmenschen, sondern eines Unternehmers, dem bewusst ist, dass seine Tätigkeit nicht nur Produkte hervorbringt, sondern auch Menschen Arbeit und Einkommen ermöglicht. Dieses Empfinden hatte ich auf anderen Farmen und bei anderen Partnern in Südafrika ebenfalls immer wieder. Bei African Extracts wurde es für mich noch einmal auf eine andere Weise sichtbar: nicht auf dem Feld, sondern in der Herstellung.

Vielleicht liegt genau darin auch der Grund, warum mich dieser Besuch so beschäftigt hat. Mir wurde dort noch klarer, dass Rooibos eben mehr ist als nur ein Tee. In Südafrika geht die Geschichte weiter – in anderen Formen der Verarbeitung, in anderen Produktwelten und in anderen Zusammenhängen, als man sie in Europa meist kennt. African Extracts war für mich ein sehr konkreter Moment dieser Erkenntnis. Und genau das möchte ich auch anderen zeigen: dass Rooibos nicht nur ein Getränk ist, sondern Teil einer größeren südafrikanischen Wirklichkeit.

Bild einfügen: Rob Tiffin und ich im Büro

Bild einfügen: Blick aus dem Büro auf den Tafelberg

Optionales Bild einfügen: Rolltisch mit verschiedenen Artikeln zur Kommissionierung oder Versandlager